Liebe, Newsletter-Artikel, Verantwortung

Wenn Dein Mann nicht mehr mit Dir schlafen will …!

Wenn Dein Mann nicht mehr mit Dir schlafen will, dann gibt es einige mögliche Gründe, die sich lohnen genauer anzusehen: 1. Du lässt Dich gehen 2. Du meckerst andauernd 3. Du bist fett geworden 4. Du hast ihn vernachlässigt, und er hat eine andere, die sich für ihn interessiert! 5. Du bemutterst ihn, anstatt dass du ihn verwöhnst 6. Du hast übersehen, dass er Stress hat

Wenn Dein Mann nicht mehr mit Dir schlafen will, dann gibt es einige mögliche Gründe, die sich lohnen genauer anzusehen:

1. Du lässt Dich gehen

2. Du meckerst andauernd

3. Du bist fett geworden

4. Du hast ihn vernachlässigt, und er hat eine andere, die sich für ihn interessiert!

5. Du bemutterst ihn, anstatt dass du ihn verwöhnst

6. Du hast übersehen, dass er Stress hat

Diese handvoll Gründe sind bei weitem nicht die einzigen, warum ein Mann mit seiner Frau nicht mehr Sex haben will. Aber Gründe die mir Männer in Einzel- und Paarberatungen am häugisten erzählen…

Sehen wir uns diese Ursachen in Kürze etwas genauer an:

1. Du lässt Dich gehen

Es kommt längst nicht nur bei Männern vor, dass sie sich ab einem gewissen Alter oder sogar schon in ihrer Jugend sowohl körperlich als auch optisch und auch geistig gehen lassen. Auch Frauen schaffen es mitunter sich in eine Couch-Potatoe-Version ihrer selbst zu verwandeln, und laufen Tag ein Tag aus im Gammel-Look herum. Die fetten Haare, mangelnde Körperhygiene, die ausgeleierte Unterhose (bequem mag sein, aber ästhetisch bei weitem nicht), der schlabbrige Hausanzug, das alles spricht nicht mal mehr durch die Blume, sondern sehr eindeutig ein klare Sprache: „Ich nehme mich nicht mehr wichtig, und Dich ergodessen auch nicht.“ Ein Klient hat es einmal so formuliert: „Meine Frau hat sich massiv verändert, frei nach dem Motto: Diese fette Schlampe gönn ich ihm!“

Nichts gegen Wohlfühlen und privatem Komfort zu Hause. Aber wenn das ein chronischer Dauerzustand wird, darf man sich nicht wundern, wenn der sexuelle Anreiz und das Appetit bekommen sich körperlich lustvoll zu vergnügen, nicht wirklich ein Anheizer ist. Aber möglicherweise soll das auch der Effekt sein!? Auch das Argument der natürlichen Schönheit die angeblich, und in dem Fall nur noch, von Innen kommt, greift hier nicht mehr!

Und das massive Übergewicht zu rechtfertigen mit: „Mehr zum liebhaben vorhanden!“, hinkt auch ganz schön.

In manchen Fällen soll es auch genau das bewirken – den Partner möglichst nicht auf die Idee zu bringen, dass es Sex geben könnte.

Stellt sich die Frage: Was soll Dein Mann nun mit seinem sexuellen Bedürfnis machen?

2. Du meckerst andauernd

Ja, es ist nicht ganz einfach als Paar den Alltagskram im Haushalt zu meistern. Und ja, diese Herausforderung ist auch nicht nur auf den Haushalt begrenzt. Und natürlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass auch ER sich die Schuhe auszieht, wenn er das Haus betritt und nicht nur auf den ohnehin sau-teuren Staubsauger verweisen. Denn egal wieviel der gekostet hat, von selbst fährt der auch nicht. Und manche Männer haben noch keine ausreichend feministische Erziehung in ihrer Kindheit genossen, sodass sie sich als Teil des Gesamtgeschehens in den häuslichen Pflichten erkennen. Aber der Ton macht die Musik!

Wenn eine Frau in ihrer Wortwahl bei der Aufforderung sich am gemeinsamen Haushalt ausreichend zu beteiligen, klingt wie eine Mutter zu ihrem depperten Kind, dann kann sich das ala long nachteilig auf die sexuelle Anziehungskraft auswirken. Es ist nunmal nicht sexy die Mama zu besteigen.

Hört sich dann in etwa so an: „Jetzt hast du scho wieda nicht die Schuh ausgezogen! Wie oft soll ich dir das noch sagen?!“

Besser wäre: „Darf ich dich nochmal in aller Höflichkeit ersuchen, dass du deine Schuhe im Vorraum ausziehst. Mir ist es wichig, den Putzaufwand so gering wie möglich zu halten. Anderenfalls ersuche ich dich, das Aufwaschen öfter zu übernehmen, oder dich um eine Putzkraft zu kümmern und diese auch zu bezahlen. – Danke dir!“

Wenn auch das nicht fruchtet, dann würde sich „Fragen statt Sagen“ anbieten:

„Gibt es einen Grund, warum du trotz meiner mehrfachen Bitte, deine Schuhe nicht im Vorraum ausziehen kannst oder möchtest?“

Klingt nicht nur viel Erwachsener, ist es auch, und nebenbei bemerkt: So spricht eine Königin. Meckern fällt in den Bereich der Prinzessinnen, und ist auf Dauer äußerst unsexy.

Selbstverständlich ist es auch an den Männern, sich nicht wie ein postpubertierender Rotzlöffel zu benehmen.

Aber auch die ständige Unzufriedenheit einer Partnerin kann dazu führen, dass der Mann mit dem chronischen Gefühl „egal-was-ich-mach,-es-is-eh-nie-genug“ keinen mehr hochbekommen mag, zumindest nicht in Gesellschaft der Mecker-Ziege.

Ein Beispiel:

Der Auftrag einer Frau an ihren Mann (beide zu einer Feier eingeladen): „Bring Blumen für das Geburtstagskind mit.“ Der Mann geht und kauft Blumen. Als er den Strauß ins Auto legen will, kommt der Anruf: „Und schau, dass der Strauß nicht zu klein ist.“ – Wie groß ist nicht zu klein? Verunsicherung macht sich breit. Er will losfahren und seine Frau zuhause abholen, da folgt noch eine SMS: „Und kauf noch ein Geschenk, aber nix infantiles, so wie das letzte Mal.“ Spätestens jetzt ist er der Verzweiflung nahe und traut sich kaum noch nach Hause. Da angekommen, geht der erwartete Ärger los!

Sie: „Der Strauß ist ja total daneben! Und die Verpackung erst…! Und was soll denn das für ein Geschenk sein, Gutscheine!?“…

Wenn es einem Mann da mit der Zeit vergeht, kann man es ihm nicht wirklich verdenken.

Liebe Frauen! Wenn ihr so konkrete Vorstellungen davon habt, wie ihr was haben wollt, dann macht es entweder selber, oder erklärt es vorher und rechtzeitig und so, dass auch ein Mann in seiner Beschaffenheit es verstehen kann. Sonst ist er schneller wieder weg, als er da war, und das ist ja auch nicht schön. Viele Männer die ich erlebe, wollen dem Weiblichen zu Diensten sein, und es uns recht machen, aber wenn es irgendwie nie passt, dann pfeifft selbst der Gutmütigste irgendwann darauf.

3. Du bist fett geworden

Ein durchaus schwieriges Thema, bei Männern ebenso wie bei Frauen. Der Wechsel und die Schwangerschaft lassen den weiblichen Körper mitunter Dinge tun, die wir Frauen wirklich nicht angestrebt oder verursacht haben. Und auch krankhafte Veränderungen seien hier ausgenommen. Aber es gibt auch den Hintergrund, dass manche Frauen ab dem Trauschein oder dem ersten Kind meinen, dass jetzt eh alles gesichert ist, und der Mann sich nunmal damit abfinden muss, dass sie sich jetzt in mehr Breit als Hoch verwandelt.

Das ist insofern nicht ganz fair, weil auch im umgekehrten Fall gilt: Gekauft wie gesehen! Also wenn Du ihn mit Kleidergröße 36 oder 38 eingefangen hast, dann muss er Konfektionsgröße 46 und 48 echt nicht aufeinmal gut finden!

Ich wurde in meiner Nachbarschaft selbst Zeuge, wie eine Frau Tag für Tag Sachen in sich reingefuttert hat, die niemanden schlank belassen. Angefangen von 3-4 Palatschinken zum Frühstück, über Pizza und Tiramisu zu Mittag und Abends nach der XXL-Kalten-Platte, noch eine große Tüte Chips und eventuell ein Eisbecher beim Spätabend-Programm. In Kombination mit ihrem sitzenden Beruf und NULL-Sport oder Bewegung ein vorprogrammiertes Schwergewicht von 135 Kilo. Ganze drei Jahre bat sie ihr Mann flehentlich abzunehmen. Dann war Schluss mit Bitten und Flehen, dann reichte er die Scheidung ein, für eine Größe 38.

Es wäre empfehlenswert sich selbstzuliebe zu fragen, was da in einem abläuft, wenn man sich so aus den Fugen geraten lässt. Ein Frust den man sprichwörtlich in sich reinfrisst, oder ein Konfliktthema, dass man in passiver Aggressivität auslebt, oder ein kindliches Belohnungsprogramm auf Essensbasis… viele mögliche Gründe, aber kein Stück Kuchen oder Schnitzel der Welt, kann die wahren Themen dahinter erlösen!

Bevor Du also Deinen Partner mit Deiner Leibesfülle endgültig von Dir wegschiebst, lohnt es sich vielleicht, professionelle Beratung aufzusuchen!? Denn das wahre Problem steckt sehr wahrscheinlich in Dir und nicht im Essen oder im Partner!

4. Du hast ihn vernachlässigt, und er hat eine andere, die sich für ihn interessiert!

Frauen fühlen sich – so heißt es – sehr schnell mal vernachlässigt. Aber Männer auch.

Die Wahrheit ist, dass auch Männer ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und Gesehen-werden brauchen, um sich wertgeschätzt und geliebt zu fühlen. Auch wenn manche es niemals zugeben würden.

Für manche Frauen, so scheint es zumindest, mutieren ihre Männer irgendwann nur noch zu einem Brötchen-Verdiener, Ernährer, Versorger, Ersatz-Vater und Problemlöser. Aber so manch eine, erinnert sich kaum noch daran, dass sie ihren Mann mal unwiderstehlich, attraktiv und heiß gefunden hat. Dass er doch mal der Traum-Mann schlecht hin war, und wenn er den Raum betrat, sprang ihr förmlich das Herz aus der Brust.

Ich empfehle im Falle einer solchen Erinnerungslücke, sich mal hinzusetzen und an die Anfänge zurückzudenken. Die Seiten und Qualitäten wieder mehr in den Fokus zu stellen, die man mal für anziehend und magisch gefunden hat. Und womöglich, stellt man (Frau) fest, dass noch einiges von diesen Eigenschaften in dem Langzeit-Partner vorhanden ist, wenn man das Augenmerk bewusster darauf legt. Die Außenbeziehung erkennt sie ja schließlich auch noch! Also warte nicht unbedingt darauf, dass Dir die Rivalin erst wieder beibringen muss, dass Dein Partner oder Ehemann wertvoll und liebenswert ist.

Und falls nicht mal das diese Eigenschaften wieder zum Vorschein bringt, dann ist es vielleicht Zeit für ein paar Stunden Paar-Therapie!?

5. Du bemutterst ihn, anstatt dass du ihn verwöhnst

Es gibt Frauen die, weil ihre Beziehung Kinderlos verlief, ihren Mann irgendwann wie ein Ersatz-Kind bemuttern. Es gibt aber auch Frauen, die ab dem Zeitpunkt wo sie Mutter geworden sind, kaum noch einen Unterschied im Alltag zwischen ihrem Mann und ihrem Kind machen. Alle werden auf die gleiche mütterliche Weise befürsorgt.

Es ist ja ganz nett, wenn Du Deinem Kind nachrufst: „Nimm einen Schal und eine Mütze, es ist kalt heute!“ Aber Deinem Mann solltest Du vielleicht noch soviel Erwachsen-Sein zutrauen, dass er selbst daran denken kann, ob er das will oder nicht.

Und dem Kind das Jausenbrot zu schmieren ok, aber der Mann kann das bitteschön selbst!

Und ich bin ziemlich sicher, dass jeder erwachsene Mann, und besonders innerhalb einer Paarbeziehung, selber seine Kleidung auswählen kann, seinen Koffer packen kann, seine Unterwäsche kaufen kann, und auch sein Internet-Banking alleine beherrschen kann. Auch verköstigen sollte sich jeder Mann selbständig können, ohne dass er eine Frau „braucht“ die für ihn kocht, und seine Dreckwäsche hat er ja hoffentlich vor der Beziehung auch irgendwie gereinigt!?

Nichts dagegen einzuwenden, wenn man als Paar sich Haushaltsdinge aufteilt. Aber bitte nicht in Abhängigkeit und wie anno dazumal im finstersten Patriarchat! Wir leben im Jahr 2026. Und tatsächlich gibt es Tendenzen, dass Männer eher in eine Außenbeziehung schielen, weil sie zu Hause die „Mutti am Herd“ haben, aber im außerehelichen Bett dann das Vollweib besteigen, das nie und nimma seine Brote schmieren würde, weil diese Frau damit beschäftigt ist, sich in den nächsten heißen Fummel zu schälen und Frau zu sein!

6. Du hast übersehen, dass er chronischen Stress hat

Es liegt in der Natur des Männlichen, sich zu messen, zu rivalisieren, zu kämpfen, zu erobern, zu entmachten, zu siegen, Macht aufzubauen, sich zu behaupten, und Uga-Uga zu schreien. Das kann zuweilen ganz schön anstrengend sein.

Und bei der gigantischen Fähigkeit des Weiblichen, Multi-Tasking in schlafwandlerischer Routine an den Tag zu legen, kann es schon mal sein, dass man die Überforderung des eigenen Mannes übersieht.

Obendrein laufen ja heute immer noch Männer mit der Auffassung herum, dass sie IMMER ALLES SCHAFFEN MÜSSEN, und Überforderung nur was für Verlierer und Loser sei.

Sich mal einzugestehen, oder gar der eigenen Frau offen zu sagen: „Du mir wird grad alles zuviel!“, ist für viele ein Ding der Unmöglichkeit.

Daher empfehle ich jeder Frau, ihren Mann regelmäßig zu fragen: „Wie gehts Dir heute?“ Und das auf eine Weise, und unter Rahmenbedingungen, die ihn vermuten lassen, dass jetzt wirklich Raum und Interesse für IHN vorhanden ist, und alles andere mal draußen bleiben kann.

Selbstverständlich ist auch diese Empfehlung keine Einbahnstraße! Denn schließlich haben auch wir Frauen, bei allem angeborenem Talent zum Multi-Tasking, mal Oberlippe-Unterkante voll, und kommen auch an unsere natürlichen Grenzen. Also sollten auch Männer die Aufmerksamkeit besitzten, ihre Partnerin regelmäßig zu fragen, wie es ihr geht, und sich auch ehrlich dafür interessieren – ohne gleich mit Lösungsvorschlägen um die Ecke zu biegen – EINFACH NUR ZUHÖREN!!!

Aber generell gilt:

NIEMAND kann immer und alles auf ewig ohne dabei leer zu werden!

Die Zeitungen sind voll von Berichten über Männer die an stressbedingter Lustlosigkeit leiden. Die sich für ihre sexuelle Dysfunktion schämen, obwohl man die nicht weg-schweigen kann, sondern unbedingt darüber reden sollte.

Wichtig auch: ein partnerschaftliches Gespräch hinsichtlich Entlastung im Alltag und Alternativen Ressourcen, damit nicht er aus dem Stress rauskommt, und sie dann dafür drinnen steckt!

Ich stehe Dir/Euch mit meiner reichhaltigen Erfahrung auf diesem Gebiet gerne unter office@cla.wien zur Verfügung.

Immer gerne für Dich da,
weil Du wichtig bist!
Deine Claudia Lang